Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Mittwoch, 23. April 2008

Wasser marsch

Ich habe die Zeit vom vergangenen Samstag bis jetzt gebraucht, um den nicht gerechtfertigten Ausgang des DFB-Pokal-Finals zu verdauen. Ich kann nicht gerade sagen, dass Luca Toni vom FC Bayern mir sonderlich sympathisch ist, weswegen mich unten stehendes Video gleich doppelt freut. Er wird nämlich vom Reporter bezüglich des Deutschkurses, den er mit Franck Ribéry besucht, befragt: "Können Sie denn schon was Deutsches?" - "Was ist das?" Daraufhin antwortete Ribéry nur: "Das ist eine, eine Wasser..." Und schon war Herr Toni nass. Sehr amüsant...

Samstag, 19. April 2008

Memo an mich selbst

keine Zeit zum Schreiben

muss mich mental auf das DFB-Pokal-Finale vorbereiten

darf nicht vergessen, Artikel über Werbung zu Ende zu schreiben

sollte meine Ideen niederschreiben

...

Montag, 7. April 2008

Eine kurze Kurzgeschichte

Was hörst du gerade?" „Mein Teil von Rammstein. Das höre ich immer, wenn ich gute Laune habe. "Rammstein? Und davon noch gute Laune haben? Muss ich mir Sorgen machen?"„ Ach Quatsch, du kennst mich doch, ich bin halt so.“„Ich weiß, du bist so.
Basti nahm seine Herztabletten, die er jeden Tag zu sich nehmen muss. Er wurde vor 6 Jahren am Herzen operiert und musste seitdem diese Tabletten nehmen, um das Herz zu stabilisieren.
„Du sollst doch nur eine nehmen! Du weißt, dass du nur eine nehmen darfst.“


Die Schulglocke läutete. Anna und Basti, die mittlerweile seit 3 Monaten zusammen und noch verliebt waren, wie am ersten Tag, gingen nicht nur auf die gleiche Schule, sondern auch in die gleiche Klasse. Sie gingen zusammen über den Schulflur in Richtung Klassenzimmer. Doch plötzlich, bevor der Unterricht anfing, wollte Basti nochmal zu seinem besten Freund, der in der Parallelklasse sitzt, um seine Hausaufgabe abzuholen. „Ich geh nochmal eben zu Pet, wegen den Hausaufgaben.“ Basti konnte kein Englisch, er hatte auch keine Lust, sich lange damit zu beschäftigen. Also ließ er andere die Arbeit für sich machen. „Mu...Musst du den wirklich noch dahin? Kannst du das nicht nachher noch ma...machen?“ Basti war misstrauisch: „Was soll das, du weißt genau, ich kann kein Englisch und du weißt auch, das ich die Hausaufgaben jetzt und nicht nachher brauche“. Basti verschwand um die Ecke, wo sein Freund bereits auf ihn wartete. Anna ging derweil schon ins Klassenzimmer. „Hast du die Hausaufgaben?“ fragte Basti. „Na klar, wozu sind beste Freunde denn da?“ Beide verschwanden anschließend in ihre Klassenzimmer.


Eine Stunde ist vergangen. Mittlerweile hatten die beiden Latein. Doch Basti hatte momentan etwas ganz anderes im Kopf. Warum wollte Anna nicht, dass er zu Pet gehen wollte? Wollte Anna, dass Basti die Hausaufgaben selber machen sollte? Aber warum? Sie hatte sonst nie was dagegen.Basti kramte in seiner Tasche rum, suchte vergebens nach einem Lineal. Doch dann fand er einen kleinen Zettel mit der Aufschrift: „Anna“ drauf. Er kannte diesen Zettel nicht, aber die Schrift schon. Es war die Schrift von Pet. Ihm kam das alles ziemlich merkwürdig vor. Anna und Pet hassten sich doch, wegen der Sache von damals. Anna wäre sofort sauer auf Basti, wenn er die Sache nochmal erwähnen würde.


Basti war neugierig und wollte wissen, was in dem Zettel, der an Anna gerichtet war, stand.
Er musste es herausfinden. „Ich muss mal eben auf die Toilette“. Anna wunderte sich, Basti ist während der Stunde noch nie auf die Toilette gegangen, er ekele sich vor dem Dreck auf dem Klo.

Na gut, aber schnell, du verpasst noch die Lektüre.“ Basti stand auf und verließ den Klassenraum.

Anna fragte sich, was er wohl vor hat. Vielleicht aus der Schule abhauen? Nein, dass würde sie ihm nicht zutrauen. Basti, der mittlerweile auf dem Klo saß, wurde nervös. Er wollte diesen Zettel aufmachen, doch er hatte zuviel Angst. Sein Herz pochte.

Die Zeit verging, die Lektüre ist längst gelesen und Basti ist immer noch nicht aufgetaucht. „Kann mir bitte jemand sagen, wo Basti verblieben ist?“, rief die Lehrerin mit verärgertem Ton.
Kann ich mal nachsehen? Ich mache mir auch Sorgen!“ „Okay Anna, du darfst nachsehen.
Anna ging in Richtung der Jungentoilette und klopfte an die Tür: „Schatz? Schatz?“ Sie machte vorsichtig die Tür auf. Sie hörte eine leise Musik, die aus einem Kopfhörer kam. Vielleicht ist er wieder eingeschlafen, wie letzte mal, als er bei mir war, dachte Sie sich. Die Tür der Toilette stand komischer Weise offen. Sie machte die Tür auf. Sie schrie los und knallte die Tür zum Klo zu.

Sie sah Basti, der tot neben dem Klo auf dem Boden lag. Neben ihm, die leere Herztablettenschachtel. Panisch rannte sie zu ihm und versuchte Basti wach zu kriegen. Sie sah an der Wand, mit einem roten Edding: „Ich weiss davon...“ geschrieben und den kleinen Zettel geöffnet, wo drin stand: „Heute Abend um 6?“ Sie zog die Kopfhörer raus und hörte sich das Lied an. Rammstein, mein Teil...


Ich hoffe, die Kurzgeschichte hat euch gefallen. Mir war langweilig und da hatte ich Lust, mal so was zu schreiben. Hoffe, ich bekomme nicht allzu viel Negatives darüber.
PS: Der Name Basti ist nur zufällig enstanden, der ist in keinster Weise auf mich bezogen.

Nicht geplante Plane

Am 23. Mai 2004 saß ein Geburtstagskind am Fenster und bewunderte mit einem zufriedenen Lächeln im Gesicht den strahlend blauen Himmel, der einen sanften Wind durch die Baumkronen streichen ließ. Es dachte an nichts Böses - warum sollte es das auch an seinem Geburtstag tun? -, als plötzlich eine exorbitante weiße Folie aus dem Himmel flatterte, aus heiterem Himmel sozusagen. Das Lächeln verschwand blitzartig vom Gesicht des Kindes, während sich die Folie schon über das nächstbeste Hausdach legte. Es war eine perverse Vorstellung, eventuell einen krepierenden Fallschirmspringer direkt vor den Augen zu haben, zu allem Überfluss auch noch am Geburtstag. Ein jämmerliches Häufchen Matsch war aber weit und breit nicht zu sehen. Es musste also etwas anderes sein. So stellte es sich kurz später heraus, dass das vermeintlich unidentifizierbare Ding aus dem Himmel eine Spargelplane war, die zu dieser Zeit nun einmal auf den Feldern schlummert, um den Spargel schneller wachsen zu lassen. Nicht auszudenken, was alles hätte passieren können, wenn die Plane irgendwo auf der nahegelegenen Straße gelandet wäre. Das hätte eventuell zu so etwas geführt. Aber es war ja der Geburtstag des Kindes, da durfte doch schließlich nichts passieren. Ich war schon froh darüber...















Was hier wie Nessie aussieht, ist nichts anderes als eine Spargelplane.