Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Freitag, 29. Februar 2008

Wer nicht mit der Zeit geht, muss mit der Zeit gehen

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Internetnutzer,

wie sind Sie heute in Ihren Tag gestartet? Haben Sie in Ruhe gefrühstückt und dabei Ihre Tageszeitung gelesen? Oder haben Sie Ihr Frühstück hektisch heruntergeschlungen und dabei wild im Internet bei MSN, Yahoo, T-Online und Konsorten oberflächliche Nachrichten in aller Eile überflogen? Dann gehören Sie auch zu den Internetnutzern. Dann folgen auch Sie dem traurigen Trend.
Aber zuerst möchte ich mein Anliegen darlegen. Heutzutage ist es gang und gäbe, statt zur Zeitung zu greifen, einen flüchtigen Blick ins Internet zu werfen, um an Nachrichten zu kommen. Daraus resultiert: Niedrigere Auflagenzahlen werden verzeichnet. Ergo gehen kleinere Zeitungen kaputt, große Verlage ziehen mehr Redaktionen unter ihrem Namen zusammen – die sogenannte Pressekonzentration –, ja sogar eine Vereinheitlichung der Meinung könnte stattfinden. Eine Informationsfreiheitseinschränkung wird einsetzen – sofern Sie sich nicht ändern. Nehmen wir den Axel-Springer-Verlag als Beispiel. Er hat eine marktbeherrschende Position. Und das ist erst der Anfang. Er hatte 2006 etwa einen Anteil von 22,5% der Tageszeitungen. Danach kam erst mit vergleichsweise winzigen 5,6% die Verlagsgruppe WAZ. Ein Unterschied von stolzen 16,9%. Das schreit doch nach sinkender Konkurrenz. Hieraus folgt wieder die eventuell einsetzende Meinungsmacht.
Fahren Sie in Gedanken in den Urlaub. Da sitzen Sie im Auto, klappen Ihr Laptop auf und schalten das Internet an. Verschachtelte Seiten sind mit endlosen Pop-ups, gesäumt von grauenhaften Werbeanzeigen, ein wahrer Dorn im Auge bei der Nachrichtenbeschaffung. Kann man da nicht einfach die Süddeutsche aufschlagen? Kommen Sie nun aus den Gedanken wieder, um sich fragen zu lassen: Was machen Sie morgen früh beim Frühstück?

Montag, 25. Februar 2008

Operation XP

Ja, nicht nur Niklas hat Wehwehchen mit seinem PC.
Auch ich, ein verzweilfelter Junge aus Nordrhein-Westfalen versucht, auf seinem PC Windows Vista runterzuwerfen und Windows XP draufzumachen. Aber der Junge aus NRW hat nicht mit dem bösen Festplattenfehler-Problem gerechnet. Dieser verhindert nämlich, das Installationsmenü von Windows XP zu öffnen.
Ich habe schon alles versucht: Festplatte formatiert, Festplatte ausgebaut und Festplatte eingebaut. Doch es will einfach nicht.

Während Niklas mit seinem Problem schon auf der Zielgerade ist, bin ich grad in den Reifenstapel geknallt. Ich berichte davon, wenn ich mehr davon weiß, was mit dem blöden PC los ist...

Freitag, 22. Februar 2008

Operation Netzteil

Seit dem vergangenen Samstag ist hier nichts mehr erschienen. Bedanken Sie sich bei meinem Netzteil. Wieso? Nun ja, erst neulich haben Sie hier lesen können, dass mein Rechner etwas gestreikt hat, wie der Nahverkehr am heutigen Tage etwa. In der letzten Woche kamen dann die Schwierigkeiten und Fehler zurück, die ich damals für erledigt geglaubt habe. Nein, so einfach ist es nicht, schon gar nicht mit einem Computer. Kaum lief The Elder Scrolls IV Oblivion eine knappe Stunde, schon wurde der Bildschirm schwarz und nichts ging mehr. Klingt nach einem klassischen Grafikkartenausfall. Also habe ich den Grafikkartenlüfter entstaubt und die Karte selbst hinsichtlich der Funktionstüchtigkeit mit einigen Benchmarktests auf Herz und Nieren geprüft. Das war etwa so sinnvoll wie es ein Mindestlohn in Deutschland wäre: Gar nicht. Also spielt man weiter, schaut beim Abstürzen zu, ist ein wenig ratlos und bastelt weiter herum. Mit einigen praktischen Programmen habe ich dann später die Temperaturen unmittelbar nach dem Absturz überprüft. Die allerdings pendelten sich alle zwischen 40-50 Grad ein. Alles also im grünen Bereich. Hier war nicht nur ich, sondern auch der PC-Fachhandel am Ende mit seinem Latein.

Was also tun? Und woher kommt eigentlich dieser Geruch? Riecht hier ein bisschen verkokelt. Das ist ja das Netzteil. Mh, wieso dreht sich denn der Lüfter darin kein Stück? Diese Fragen dürften eigentlich beantworten, was hier nicht zu funktionieren scheint. Ich werde demnach mal am Wochenende über den Kauf eines neuen Netzteils nachdenken. Vermutlich wird's also wieder nichts mit Postings in den kommenden Tagen...

Samstag, 16. Februar 2008

Das Manager-Omen

Sie kennen das...
Sie sind ein erfolgreicher Manager eines berühmten deutschen Fussballclubs und wollen endlich mal gefeuert werden, wissen aber nicht, wie sie es elegant anstellen wollen?
Ganz Einfach! Kommen sie auf das Cover von dem Fussball Manager von EA. Sie glauben mir nicht?

Im Jahr 2006 veröffentlichte EA den Fussball Manager 07 mit Thomas Doll auf dem Cover.
Damals war er noch beim Hamburger SV tätig, wurde aber dann entlassen, wegen schlechter Leistungen.

Letztes Jahr wurde auf dem Fussball Manager 08 Hans Mayer veröffentlicht.
Na und jetzt raten Sie mal, was mit dem passiert ist?
Richtig! Er wurde entlassen, ebenfalls wegen schlechter Leistungen.

Die große Frage ist, wer kommt als nächstes auf das Cover des Fussball Managers?
Wissen die von EA mehr als wir? Haben die vielleicht eine Hellseherkugel, wo gezeigt wird, wer als nächstes fliegt? Wir werden es erfahren. Spätestens, wenn wir uns den neuen Manager auf dem neuen Fussball Manager sehen.

Sonntag, 10. Februar 2008

Kuriositätenkabinett auf Stimmenfang

Stop, lesen Sie nicht weiter, wenn Sie nicht gelangweilt werden wollen, denn hier bleibt der Sinn etwas auf der Strecke, weil wir diesem Posting einzig und allein den Sinn zukommen lassen, Besucher auf unsere Seite zu locken. Und zwar hilflose Besucher, die sich nicht zurecht finden und notgedrungen einen Routenplaner durch das Internet suchen. Da werden sie aber nicht bei uns fündig. Denn hier geht es nur um das Wetter mit Fridolin Frosch, den Sie ja bereits kennen. Irgendwie ist der aber seit unserem Umzug auf einen eigenen Server nicht mehr da. Vielleicht sollten wir mal im Telefonbuch nach seiner Nummer suchen und ihn anrufen, um zu erfahren, wo er denn so lange bleibt. Oder ist er gar nicht im Telefonbuch zu finden? Es wäre auch möglich, dass er in ein fernes Land gezogen ist und sich dort mit einer eigenen Wetterstation selbstständig gemacht hat. Dann sollte ich doch lieber in dem Buch Das Örtliche nachschauen.

Mal was anderes: Kennen Sie eigentlich Leo? Der war ja früher mal Redakteur bei der Bild, wurde dann aber gefeuert, weil er schludrig recherchierte Artikel von Wikipedia auf die Titelseite setzte. Komisch, kein Grund zum Feuern, zumal doch alle Artikel der Bild darauf basieren. Sei's drum. Aber Leo kennen Sie nicht? Dann schauen Sie doch mal im StudiVZ nach, eventuell hat er dort sogar seine Nummer von ICQ angegeben. Neulich hat er sich übrigens einen BMW gekauft, schließlich besorgt er sich seine Möbel immer bei IKEA, und dort ist doch immer alles so günstig. Na, so langweilig kann es ja gar nicht gewesen sein, Sie haben ja doch bis zum Ende gelesen.

Mittwoch, 6. Februar 2008

Grrrr....

Vielen Dank Tobias... Danke, dass du uns so einen Scheiß gibst.
Aber ich werde es tun, wenigstens ist das kein "Schicke-es-10mal-weiter, sonst-bist-du-tot" Kettenbrief.

* Nimm das nächste Buch in deiner Nähe mit mindestens 123 Seiten.
* Schlage Seite 123 auf.
* Suche den fünften Satz auf der Seite.
* Poste die nächsten drei Sätze.
* Wirf das Stöckchen an fünf Blogger weiter.

"Schon früher hatte Harry den Verdacht gehabt, dass dieser Schirm nicht so harmlos war, wie er aussah. Tatsächlich war er sich fast sicher, dass Hagrids alter Schulzauberstab darin versteckt war. Hagrid durfte eigentlich nicht zaubern."


So, jetzt darf ich mir welche Aussuchen.

Wen nehme ich denn? Gar keinen.
Ich tue es den anderen nicht an.

Danke, ich will keinen Applaus.

Dienstag, 5. Februar 2008

Diskriminierung der Dohlen

Man kennt das. Im Winter ist es kalt, bitterkalt – wenn nicht gerade die Klimakatastrophe das Sonnenbad im Garten ermöglicht. Dafür kann man dann wieder im Sommer Iglus bauen. Wie dem auch sei. Jedenfalls ist es in ländlichen Regionen so üblich, dass man Futterknödel für alle möglichen Vögel in die Bäume hängt. Sicherlich sind solche Knödel für kleine Piepmätze wie Blaumeisen gedacht, nicht etwa für Dohlen, die Ratten der Lüfte. Im Wesentlichen unterscheiden Dohlen sich nur durch Flügel von Ratten. Im Verhalten sind beide identisch. Sie akzeptieren alles als Nahrung, sind fresswütig und stören. Sogar die Farbe ist gleich – Schwarz. Die beiden unten stehenden Fotos zeigen wieder einmal, dass Dohlen listige wie lästige Mistviecher sind. Ihre im Vergleich zu anderen Vögeln kolosshaften 70 Zentimeter Spannweite der Flügel lassen auf einen breiten Körper schließen, womit Dohlen es nicht gerade leicht haben, an in Bäumen hängende Knödel heranzukommen. Statt einmal ums Haus auf die Straße zu fliegen, wo irgendein Depp mit Sicherheit einige Pommes hingeworfen hat, versuchen die geflügelten Ratten, das Futter auf andere Weise für sich zugänglich zu machen. Ganz einfache Prozedur: Blaumeise unter Androhung von Schnabelstichen wegscheuchen, Knödel vom Baum reißen, Futternetz samt Futter aufs nächste Flachdach werfen, Kumpels zusammenrufen, fressen. Dann feiern die gefiederten Strolche eine Dohlenparty.

Ratten machen fast das Gleiche, wenngleich sie nicht zum Fliegen imstande sind. Sie klettern behende ins Futterhaus – nicht auf den Fotos unten zu sehen – wedeln mit ihrem Schwanz durch das Vogelfutter und fressen das herausgefallene Futter vom Boden weg. Schließlich sind auch sie sich zu schade, die Pommes von der Straße zu fressen, was sie im Sommer, wenn man kein Vogelfutter aufhängen soll, durchaus machen. Wer sich wundert, wieso sich die Meisenknödel auf dem oberen der beiden Fotos in einem Korb befinden, dem sei gesagt, dass die Dohlen das Futter bereits einige Tage zuvor aufs Dach geschmissen haben. Die Fotos sind schlichtweg an einem Tag direkt nacheinander aufgenommen worden.

Freitag, 1. Februar 2008

Stadtlich

Entschuldigen Sie dieses erzwungene Wortspiel, aber es passte hier so gut, denn hier geht es – genau – um Städte. Auf der Seite MyMiniyCity kann sich jeder Internetnutzer mit wenigen Klicks eine eigene Stadt bauen. Angebrachter wäre vielleicht der Ausdruck Kuhkaff. Denn zunächst besitzt man lediglich ein kleines Stück Wiese, auf dem ein kleines beschauliches Häuschen ganz alleine dasteht. Es bleibt solange alleine, bis sich jemand erbarmt, den unten auf der Seite des Dorfes angegebenen Link anzuklicken, weil pro Besucher ein Einwohner in das neu gegründete Dorf zieht. Wer 50 Einwohner auf einem Flecken Erde zusammengezogen hat, braucht Arbeit, damit die eben gewonnenen Leute nicht gleich wieder flitzen gehen. Also wird ein neuer Link freigeschaltet, mit dem man Fabriken errichten kann. Die funktionieren solange, bis ein Überschuss an produzierten Waren vorhanden ist. Also muss die Logistik ins Rollen gebracht werden, um die nicht benötigten Güter in andere Dörfer ausfahren zu können. Klar, dass da irgendwann machthungrige Neider aufmerksam werden und an dem Gewinn teilhaben wollen. Kaum treiben sie ihr Unwesen in der Stadt, schon kommen Sie daher und schicken ganz link Links weiter, um Polizeistationen zu errichten. Mittlerweile blüht die Wirtschaft und man kann sich über mangelndes Geld nicht beklagen, da der Handel nur so floriert. Leider ist damit auch viel Umweltverschmutzung verbunden, weshalb man mit weiteren Links in den Naturschutz investieren muss. Zu guter Letzt will auch noch ein Geschäftswesen seinen Platz in Ihrer Großstadt haben. Den soll es haben – schicken Sie nur munter die Links weiter.

Das klingt alles viel zu kompliziert? Ist es gar nicht, denn wenn die Stadt einmal angelegt wurde, kann jeder darauf zugreifen. Es gibt keinen Login-Namen und kein Passwort, anders als bei herkömmlichen Browserspielen. Es kann quasi niemand mehr beweisen, dass einem die Stadt gehört. Dennoch kann man sich um die Publikation kümmern so wie wir. Rechts am Rand finden Sie die Links zu unserem Knorzdorf.