Single Bells
Was benötigt man, um aus dem besinnlichen Weihnachtsfest ein nervenaufreibendes Fiasko zu veranstalten? Man nehme zwei bis in die Knochen genervte Eltern, einen Sohn, der den ganzen Tag in seiner Hängematte liegt und fernsieht, einen Quälgeist alias Tochter, zwei grundverschiedene Schwiegermütter und natürlich eine Schwester, die Krach mit ihrem Mann hat. Das Ergebnis ist ein grauenhaftes Weihnachten, wie es als Albtraum in den Köpfen der Menschen herumschwirrt. Ebenso trifft es in der Weihnachtssatire Single Bells zusammen.
Kati, die Chefin einer Werbeagentur, verkracht sich mit ihrem Freund Jonas, weil er über Weihnachten nach Mauritius zum Tauchen fahren will, sie aber äußert gerade zu der Zeit ihren Kinderwunsch. Er besäuft sich wutentbrannt, sie fährt kurzerhand aufs Land zu ihrer Schwester. Dort hat sich die Großmutter schon über die Feiertage einquartiert und erzählt von ihrer ach so kärglichen Lebenszeit, in der sie alles nicht halb so gut hatte wie die anderen. Alle sind schon etwas gestresst, was allerdings noch weiterhin geschürt werden kann, und zwar in Form des Festtagsbesuchs der Großmutter mütterlicherseits. Genau dieser Besuch kommt unangekündigt. Diese Großmutter, die Lilibet, ist das exakte Gegenteil der anderen Oma.
So kommt es, wie es kommen muss: Alle stehen sich gegenseitig im Weg, wollen es genau so machen, wie der andere es nie in Erwägung ziehen würde und erwarten ganz nebenbei viel zuviel von Weihnachten. Wo die eine Großmutter das Badezimmer blockiert, macht die andere sich die Küche zu eigen. Währenddessen betrinkt sich die Mutter und zwischendrin findet Lilibet noch die Zeit, die kleine Sissi in der Konditorei im Dorf mit Likör abzufüllen. Die Folge davon sind ein mit Mageninhalt gefüllter Wohnzimmerteppich, eine Ohrfeige und eine brennender Tannenbaum. Wer mehr wissen will, muss heute Abend um 21.45 Uhr den WDR einschalten. Morgen kommt übrigens zur gleichen Zeit am gleichen Ort der Nachfolger von Single Bells, der da O Tannenbaum hieße. Er knüpft geschickt an die herrliche Weihnachtssatire an und klärt noch offene Fragen.
Unter dem Strich ist Single Bells ein sich überaus lohnender Weihnachtsfilm, bei dem wirklich kein Klischee und keine Vorstellung einer Katastrophe zu Weihnachten ausgelassen werden, wobei dennoch keine kitschige Handlung entsteht. Es gibt nahezu keine Stimmungshänger und ein Lacher jagt den nächsten. Aber vielleicht sollten Sie den Film lieber aufnehmen, damit es keine verkorksten Weihnachtstage gibt, weil Sie am 1. Feiertag fernschauen.
Kati, die Chefin einer Werbeagentur, verkracht sich mit ihrem Freund Jonas, weil er über Weihnachten nach Mauritius zum Tauchen fahren will, sie aber äußert gerade zu der Zeit ihren Kinderwunsch. Er besäuft sich wutentbrannt, sie fährt kurzerhand aufs Land zu ihrer Schwester. Dort hat sich die Großmutter schon über die Feiertage einquartiert und erzählt von ihrer ach so kärglichen Lebenszeit, in der sie alles nicht halb so gut hatte wie die anderen. Alle sind schon etwas gestresst, was allerdings noch weiterhin geschürt werden kann, und zwar in Form des Festtagsbesuchs der Großmutter mütterlicherseits. Genau dieser Besuch kommt unangekündigt. Diese Großmutter, die Lilibet, ist das exakte Gegenteil der anderen Oma.
So kommt es, wie es kommen muss: Alle stehen sich gegenseitig im Weg, wollen es genau so machen, wie der andere es nie in Erwägung ziehen würde und erwarten ganz nebenbei viel zuviel von Weihnachten. Wo die eine Großmutter das Badezimmer blockiert, macht die andere sich die Küche zu eigen. Währenddessen betrinkt sich die Mutter und zwischendrin findet Lilibet noch die Zeit, die kleine Sissi in der Konditorei im Dorf mit Likör abzufüllen. Die Folge davon sind ein mit Mageninhalt gefüllter Wohnzimmerteppich, eine Ohrfeige und eine brennender Tannenbaum. Wer mehr wissen will, muss heute Abend um 21.45 Uhr den WDR einschalten. Morgen kommt übrigens zur gleichen Zeit am gleichen Ort der Nachfolger von Single Bells, der da O Tannenbaum hieße. Er knüpft geschickt an die herrliche Weihnachtssatire an und klärt noch offene Fragen.
Unter dem Strich ist Single Bells ein sich überaus lohnender Weihnachtsfilm, bei dem wirklich kein Klischee und keine Vorstellung einer Katastrophe zu Weihnachten ausgelassen werden, wobei dennoch keine kitschige Handlung entsteht. Es gibt nahezu keine Stimmungshänger und ein Lacher jagt den nächsten. Aber vielleicht sollten Sie den Film lieber aufnehmen, damit es keine verkorksten Weihnachtstage gibt, weil Sie am 1. Feiertag fernschauen.
