Ein sehr außergewöhnliches Gefühl, das sich so in den letzten Tage bei uns eingestellt hat. Ein Gefühl, das wir eigentlich bis jetzt noch nicht kannten, mit dem man sich aber irgendwann einmal abfinden muss - zumindest für eine Weile. Es ist das Gefühl der Schreibblockade. Kein Thema scheint kurios genug zu sein, um in ein Posting verwandelt zu werden. Nichts kommt uns in den Sinn, was interessant genug wäre, hier einen Platz zu bekommen. Rein gar nichts. So sitzt man da, denkt nach, beschreibt Zettel, zerknittert sie und wirft sie weg. Und das Ganze noch mal von vorne. Ein andauernder Kreislauf, nicht enden wollend. Während wir nachdenken, Fridolin Frosch, von dem wir schon ewig nichts mehr gehört haben, sich irgendwo herumtreibt, Leser sogar unsere Kommentare voll schreiben, wir mögen uns wieder was einfallen lassen, rauchen unsere Köpfe. Eigentlich aber auch nicht, es ist schließlich kalt draußen, an diesem 1. November. Ruhig sieht es aus, wenn ich so einen Blick aus dem Fenster werfe. Kein Lüftchen weht, die Bäume stehen da und warten auf den Winter. Heute Abend kann man übrigens wieder über Weihnachtsmärkte laufen. Verrückt, aber wahr. Gestern war ich in Dortmund und habe mit Schrecken festgestellt, dass die Straßen voll von weihnachtlichem Zeug sind. Überall stehen Buden, an denen Glühwein ausgeschenkt wird, man geröstete Mandeln kaufen kann und sich auf den Winter einstimmen kann. Aber das Ende Oktober? Klar, denn am 27. Dezember muss der ganze Zinnober schließlich wieder verschwunden sein, dann, wenn die Weihnachtszeit gerade erst begonnen hat. Ich schweife ab und merke, dass ich doch ein Thema gefunden habe. Dann passt das alles wieder nicht in dieses Posting, aber ach, lesen Sie doch
hier unsere Meinung zur verfrühten Weihnachtszeit.