Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Donnerstag, 29. November 2007

Lauf Esel, lauf

Ich habe gemeinhin mit Physik so viel am Hut wie mit suahelischen Volkstänzen: Nichts. Dementsprechend schwer tu ich mich auch immer mit den Hausaufgaben in Physik. Folgende allerdings konnte ich mit Bravour lösen: "Ein Esel vor einem Karren sturt und sagt, der Karren ziehe genauso stark an ihm, wie er an dem Karren zieht. Was würden Sie dem Esel antworten?" Ich, der ja aher pragmatisch als physikalisch denkt, habe sofort an folgende Antwort gedacht: "Sieh zu, dass du die Hacken in den Teer schwingst, sonst mache ich Hackbraten aus dir." Die Antwort ist zwar nicht ganz richtig - es hat mit actio und reactio zu tun -, aber da ich ja eher Pragmatiker als Physiker bin - ich muss mich wiederholen - habe ich die Hausaufgaben damit erledigt und meinen Hunger gestillt.

Mittwoch, 21. November 2007

Kopiert doch meinen Mülleimer

Ich mag ja Leute, die nur kopieren können, statt sich selbst etwas auszudenken, grundprinzipiell nicht so gerne - mit einem kleinen Wink in Richtung China, was nicht heißen soll, dass ich Chinesen nicht mag, aber die können es eh nicht lesen, was ich hier schreibe. Wie dem auch sei. Gerade habe ich wieder Papier zerrissen, wobei mir der Gedanke kam, dass doch handelsübliche Papierkörbe alles andere als unweltfreundlich sind, besonders weil man nicht nur Papier hineinwirft, sondern allen erdenklichen Zinnober, der mal eben auf die Schnelle entsorgt werden muss. Seien es Kronkorken, Safttüten, Krümel oder irgendwelche Verpackungen von Keksen. Also müsste man doch so eine Art Universalmülleimer konstruieren, der vier unterschiedlich große Behälter hat. Ein Behälter dient den Massen an Papierabfällen, einer fängt den ganzen Verpackungsmüll auf, ein nächster wird mit Apfelresten oder dergleichen mehr gefüllt und in einen wiederum anderen steckt man alles, was nicht zugeordnet werden kann, der stellt also quasi die schwarze Tonne des Universalmülleimers dar. Dann kann man natürlich alle Behälter einzeln heraustrennen, um sie je nach Belieben zur Mülltonne zu bringen. Lediglich müsste man meinen Super-Mülleimer noch designen. Die Nachmacher und Chinesen können jetzt meine Idee klauen und mit dem Bauen anfangen, ich mag euch eh nicht.

Montag, 19. November 2007

Zefix noch mal

Früher war alles besser. Zumindest hält Uli Hoeneß das dafür, was die Fans seines Vereins denken. Dabei haben sie doch lediglich geäußert, die Stimmung in der Allianz-Arena sei so schlecht. Und schon stand man mitten in der Debatte. Die Bayern stecken in einer von der Fachpresse so subsumierten Edelkrise. Es wundert mich allerdings nicht sonderlich, dass die Fans vom FC Bayern nicht einmal eine anständige Laola-Welle in die Wege leiten können, wenn ihr Verein Cottbus gerade vermöbelt. Neulich habe ich sie nämlich wieder gesehen, die ganzen "Fans" von den Münchnern, also vom FC Bayern. Die 1860er haben ja noch richtige Fans, ganz im Gegensatz zu Ersteren. Ich war jedenfalls in Dortmund, habe das 0:0 gesehen. Überall liefen sie herum, die Erfolgsfans. Etliche Leute standen da mit ihren niegelnagelneuen Trikots vom FC Bayern der aktuellen Saison. Und wer war hinten draufgedruckt? Klar, Ribéry oder Toni. Die Handvoll eingefleischter Fans laufen zumeist in älteren Trikots herum, bekommen dann auch aber alle Fangesänge hin, und sie werden - was in dem hier zu sehenden Video mal wieder deutlich wird - wie Dreck am Ärmel behandelt. Herr Hoeneß schnauzt sie dafür an, dass sie ins Stadion kommen, und zwar in die Südkurve, nicht in die Logen. Denn nur den Logenbesuchern kann man schließlich das Geld aus der Tasche ziehen. Aber der FC Bayern befindet sich ja nur in einer Edelkrise, das wird schon wieder. Wie die hartgesottenen Münchner jetzt zu Hoeneß' Wutausbruch sagen würden: "Rede mer net mea drüba, suffe mer an druff!"

Samstag, 10. November 2007

3 Männer, 1 Kind und Ki.Ka


Nein liebe Mütter...
wir gucken doch nur Sandmann.

Zumindest haben wir es mal.


Nanu? Wo is' mein Bier?

Donnerstag, 1. November 2007

Schreibblockade

Ein sehr außergewöhnliches Gefühl, das sich so in den letzten Tage bei uns eingestellt hat. Ein Gefühl, das wir eigentlich bis jetzt noch nicht kannten, mit dem man sich aber irgendwann einmal abfinden muss - zumindest für eine Weile. Es ist das Gefühl der Schreibblockade. Kein Thema scheint kurios genug zu sein, um in ein Posting verwandelt zu werden. Nichts kommt uns in den Sinn, was interessant genug wäre, hier einen Platz zu bekommen. Rein gar nichts. So sitzt man da, denkt nach, beschreibt Zettel, zerknittert sie und wirft sie weg. Und das Ganze noch mal von vorne. Ein andauernder Kreislauf, nicht enden wollend. Während wir nachdenken, Fridolin Frosch, von dem wir schon ewig nichts mehr gehört haben, sich irgendwo herumtreibt, Leser sogar unsere Kommentare voll schreiben, wir mögen uns wieder was einfallen lassen, rauchen unsere Köpfe. Eigentlich aber auch nicht, es ist schließlich kalt draußen, an diesem 1. November. Ruhig sieht es aus, wenn ich so einen Blick aus dem Fenster werfe. Kein Lüftchen weht, die Bäume stehen da und warten auf den Winter. Heute Abend kann man übrigens wieder über Weihnachtsmärkte laufen. Verrückt, aber wahr. Gestern war ich in Dortmund und habe mit Schrecken festgestellt, dass die Straßen voll von weihnachtlichem Zeug sind. Überall stehen Buden, an denen Glühwein ausgeschenkt wird, man geröstete Mandeln kaufen kann und sich auf den Winter einstimmen kann. Aber das Ende Oktober? Klar, denn am 27. Dezember muss der ganze Zinnober schließlich wieder verschwunden sein, dann, wenn die Weihnachtszeit gerade erst begonnen hat. Ich schweife ab und merke, dass ich doch ein Thema gefunden habe. Dann passt das alles wieder nicht in dieses Posting, aber ach, lesen Sie doch hier unsere Meinung zur verfrühten Weihnachtszeit.