Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Samstag, 29. September 2007

Defrag' noch mal!

Hab meine Festplatte bereinigt.
So ca. 20 GB sind schon weggegangen.
Dann hab ich mir gedacht, jetzt musste auch Defragmentieren (!).

Also gut:
Start 13:23 Uhr:
Nach ungefähr 2 Stunden sah ich das:


Nach noch etwa 2 Stunden sah ich das:

Seht ihr den Unterschied? Ne? Stimmt, es gibt keinen...
Ich kann euch jetzt schon sagen, es ging noch 3 Stunden so weiter, bis dann endlich die Defragmetierung fertig war. Ich sag euch, Defragmentieren unter Windows Vista ist eine Qual!
Ich vermisse Windows XP, da hat man noch wenigstens so Balken gesehen, die dann immer die Farbe wechselten.


Oh, wie ich dich vermisse, XP-Defragmentierung.

Donnerstag, 27. September 2007

Stellt euch drauf ein!

Ich habe in vier Tagen Geburtstag und werde endlich 16 Jahre alt.

Das heisst:
1. Personalausweis (Mit einem kackhässlichem Foto)
2. Disco (naja, nich unbedingt der Kracher)
3. (Endlich) Spiele und Filme ab 16 spielen und kaufen.
4. Die Geschenke, von denen ich noch nichts ahne. *hüstel*

Vier Punkte, die mein Leben "verändern" werden!?
Mal sehen, ob ich dann mit dem reinen Gewissen einer Bruderschaft beitreten werde,
jeden Tag in die Kirche gehen tue und immer lieb zu meinen Mitmenschen bin.

NEEE!

Wahrscheinlich wird sich eh nichts ändern, aber man kann ja mit dem Gedanken spielen, es sei so unglaublich anders geworden, seit dem 16ten Geburtstag.

PS: Vielleicht werde ich ein paar Fotos machen, so `ne Art Vorher Nachher Kram. Natürlich auch von meiner Feier.

Mittwoch, 26. September 2007

Domino für Arme

Wer zuviel Zeit hat, der schaut den Domino-Day auf RTL oder eine der Tausenden Wiederholungen auf Super RTL. Wer noch mehr Zeit hat, der baut sich eine eigene Strecke aus Dominosteinen, die er anschließend umwerfen kann, nur um sich an dem herrlichen Anblick zu ergötzen. Falls man gerade keine Steine zur Hand hat, nehme man das Rollenspiel The Elder Scrolls IV Oblivion, stelle man einen Haufen Bücher in einer Reihe auf und werfe man anschließend alle wieder um. Hier sehen Sie ein Video eines Menschen, der dem Anschein nach unter dem Problem leidet, Zeit im Überfluss zu haben. Witzig ist es dennoch.

Sonntag, 23. September 2007

Kuchentelegramm

Täglich wird man mit Worten zugetextet. Viele Worte. Eine wahre Flut an Sätzen. Neulich schnappten wir das Wort „Kuchentelegramm“ auf. Investigativ, wie wir nun einmal sind, müssen wir es natürlich haarfein auseinander nehmen. Hier sind einmal drei Denkansätze, die wir hatten:

1. Zunächst einmal eine kleine Information für all diejenigen, die in meinem Alter sind, ein Telegramm also eher nicht mehr kennen, und sich dafür schämen sollten: Man konnte früher bei der Post anrufen, und zwar mit einem Telefon, das noch eine Wählscheibe hatte, und sein Anliegen dem Postbeamten mitteilen. Der hat dann die Sprachnachricht aufgezeichnet und anschließend verschriftlicht. Um die Kosten möglichst gering zu halten, bildete man natürlich nur kurze, abgehackte Sätze. Die Nachricht wurde dann einem beliebigen Empfänger geschickt.
Nun ruft einer - nennen wir ihn Herrn X - bei der Post an, weil sein bester Freund - das mag Herr Y sein - Geburtstag hat. Er bittet den Angestellten der Post darum, eine extragroße Schokoladentorte zu backen, sie mit einer herzlichen Grußkarte zu versehen und sie Herrn Y zu schicken.

2. Kennen Sie das Kuchen-Krümel-Prinzip? Nein? Wir erklären: Herr Müller hat einen sehr schlecht bezahlten Job, der nicht gerade angesehen ist, dafür aber umso mehr hohe Tiere über ihm stehen. Er macht einen Fehler, was seinen Chef gar nicht erfreut. Dieser wird darauf stocksauer und ruft wutentbrannt bei der Post an. Der Chef brüllt voller Zorn ins Telefon: „Schreiben Sie auf: Herr Müller, melden Sie sich umgehend bei mir! Großer Ärger wartet auf Sie!“ Dieser eher unfreundliche Brief kommt dann bei Herrn Müller an, der sichtlich erschreckt ist. Er weiß nichts zu sagen oder zu tun. Hier ist der Chef der Kuchen, Herr Müller der Krümel. Wenn der Kuchen spricht, hat der Krümel Pause.

3. Die Denkansätze eins und zwei sind Humbug und derjenige, der „Kuchentelegramm“ sagte, meinte schlichtweg „Kreisdiagramm“. Dafür spricht vieles, zumal es eine simple Lösung ist. Und denken Sie doch nochmal an die erste These: Herr Y mag doch gar keinen Schokoladenkuchen...

Montag, 17. September 2007

Moderne Kuhnst



Diese Skulpturen stehen zu Hauf in der Budapester Innenstadt herum. Vermutlich dienen sie Werbezwecken, wie es auch in Dortmund der Fall ist. Dort kann man ein Nashorn mieten und es dann mit seiner Werbung bekleben.

Sonntag, 16. September 2007

Witz, komm raus

Fragt eine Kerze die andere: "Sag mal, ist Wasser eigentlich gefährlich?", antwortet die andere: "Davon kannst du ausgehen!"

Samstag, 15. September 2007

Bitte recht freundlich auslachen

In eineinhalb Wochen Blogabstinenz geht es einem nicht gut. Ständig kommen einem neue Ideen für neue Postings, gute Ideen, wirkliche fantastische Eingebungen, allerdings hat man eher selten etwas zum Notieren dabei. Dann geht schon einmal rund die Hälfte der Ideen flöten. Erschwerend kommt dazu, dass auch dann von der übrigen Hälfte nochmal der größte Teil Unsinn ist, man also gerade mal eine Handvoll seiner Einfälle verwerten kann. So auch dieser:

Aus unerfindlichen Gründen musste ich täglich über das Deutsche Sportfernsehen, kurz DSF, nachdenken. Sie wissen schon, der Sender, auf dem die kommerziellen Ideen ständig von diesem nervigen Sport unterbrochen werden - Vorsicht, Ironie. Im Grunde genommen ist dieser Sender von oben bis unten überflüssig. Die Gewinnspiele, die nicht einmal geändert werden, sondern immer der gleiche triste Stumpfsinn bleiben, sind mit einer infamen Frechheit von 9Live abgekupfert. Dort heißt es dann: "Nennen Sie einen Begriff, der mit Sport beginnt." Was fällt einem da schon großartig ein, Sportplatz und Sportart etwa. Die werden dann zwar auch aufgedeckt, freilich sind dann weiterhin Begriffe gefordert wie beispielsweise Sporthosenträgerknopf. Dass dann auch noch die Moderatoren dabei ernst bleiben können, wenn sie sagen: "Och Mensch, Sporthosenträgerknopf, da hätte man doch drauf kommen können."

Warum der Sender sich überhaupt Sportfernsehen nennen darf, ist mir schleierhaft. Die haben mit Sport ungefähr so viel gemeinsam wie ich mit Angela Merkel - nichts. Der Knaller sind eigentlich die Wiederholungen der Sonntagsspiele in der Bundesliga. Als ob man noch nicht genug gestraft wäre, wenn Jörg Dahlmann das Spiel moderiert, werden ganz schwierige Fragen eingblendet à la "Wer ist der momentane Trainer von Borussia Dortmund? a) Thomas Doll b) Klaus Wowereit" Na, ich dachte immer das wäre Udo Lindenberg, aber der ist ja wohl nicht dort aufgeführt. Zurück zu Herrn Dahlmann: Er schreit, als sähe man gerade das WM-Finale, in dem Brasilien gegen Frankreich spielt, obwohl sich etwa Cottbus und Bochum duellieren. Dazu kommen dann seine unseriösen und überflüssigen Bemerkungen. Dazu kommt, dass nahezu jedes Spiel von einem Thema geleitet wird. Beispielsweise lief das kürzlich gezeigte Spiel Cottbus gegen Bochum unter dem Titel: "Wie hacken wir vom DSF am besten auf Tomislav Piplica herum?" Ständig beleidigende Bemerkungen, die an Niedertracht ihresgleichen suchen. Vom Fußball an sich hat man eher weniger mitbekommen, zumal auch nach langen fünf bis zehn Minuten erst mal eine Runde Werbung eingeschoben werden muss.

Also ich kann diesem Sender nichts abgewinnen. Aber immerhin hat er mir einen neuen Artikel beschert. Ist ja auch schon mal was, das ihm zugute gehalten werden sollte.

Montag, 10. September 2007

Streik sei Dank

Ich mache ja momentan ein Praktikum bei der Deutschen Steinkohle.
Heute gab es bei meinen Arbeitsplatz einen Streik, weil unser Herr Rüttgers mal versprochen hatte, die Auszubildenen mehr zu unterstützen. Da er das aber noch nicht gemacht hat, sind sie seit heute am Streiken.
WDR und Sat.1 waren auch da. Das habe ich mir natürlich nicht entgehen lassen.
Doch leider kam ich nur für ein paar Schnipsel vor die Kamera. Also nichts Besonderes.
Auch das Wetter war nicht gerade berauschend. Aber wenigstens musste ich nicht arbeiten.

Aber damit ich nicht leer ausgehe, habe ich mir eine übergroße Einkaufstüte mitgenommen...
...die aber gar keine Einkaufstüte war...Der Streik geht noch bis Freitag. Mal sehen, ob ich noch ein paar Kuriositäten finde. Vielleicht eine Fahne oder sowas.

Mittwoch, 5. September 2007

Wir haben Grund zum Feiern...

...oder so. Blicken wir ein halbes Jahr zurück in die Vergangenheit. Die Welt war dunkel, grau und verregnet. Gut, mal abgesehen davon, dass das üblich für den frühen März ist, war es bestimmt auch so etwas trist. Doch dann war ein Ende der Durststrecke in Sicht und zwei Verrückte riefen das Kuriositätenkabinett genau am 5. März 2007 im Jahre des Herrn ins Leben. Ohne dieses Posting gab es 64 weitere, jede Menge Wetter mit Fridolin Frosch, der für die nächsten eineinhalb Wochen im Urlaub ist, Quatsch, Tiere des Monats und Konsorten. Was es jetzt Besonderes gibt? Nichts, das Kuriositätenkabinett gibt es schließlich erst ein halbes Jahr.

Sonntag, 2. September 2007

O du frühe Weihnachtszeit

Ein typischer Marsch durch einen Supermarkt Anfang September: Vorbei an Regalen voll Dosensuppen, Chips, Instant-Fraß, Lebkuchen und Spekulatius. Lebkuchen? Spekulatius? Richtig, die stehen schon stolze vier Monate vor der Weihnachtszeit im Supermarkt, der von profitgeilen Leuten geleitet wird. Vielleicht sollte ich auch langsam mal damit anfangen, mir Sorgen um meine Rente zu machen, zumal ich ja schon in drei Jahren Abitur habe. Himmel, was ein Stress.

Aber nicht nur zu Weihnachten ist das so. Gerade wenn die ganzen matschigen Nikoläuse aus den Läden verschwunden sind, machen sich die ersten Ladungen Hasen in den Regalen breit. Klar, denn schon vier Monate später ist ja Ostern. Da muss man sich dann auch schon mal beeilen, wenn es um das Wohl der Kunden geht. Ich habe im Grunde genommen aber jetzt schon wieder die Nase voll, wenn ich bei knapp 20°C kistenweise mit Weihnachtsgebäck überhäuft werde. Ach, was sage ich, erst jetzt mit der Altersvorsorge beginnen. Genau, ich gehe gleich morgen früh in den Baumarkt und suche mir einen Sarg aus, ganz nach meinem Geschmack. Ein bisschen rieche ich schließlich auch schon nach Erde.