Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Montag, 28. Mai 2007

Das Mammut ist vielseitig

Es ist sagenhaft, was man alles finden kann, wenn man bei der Internetsuchmaschine Google nach dem Vorgänger des Elefanten, dem Mammut, sucht. Ich glaube, es würde frohlocken, sofern es noch leben würde und wüsste, was heutzutage alles nach ihm benannt ist. Hier sind einige der besten Ergebnisse der Suche:
















Auf der Seite der Fernsehsendung Quarks & Co habe ich das oben stehende Bild gefunden. Wie man sieht, werden dort die Verwendungsmöglichkeiten mit den Bestandteilen eines Mammuts aufgelistet. Das einzige Problem ist jetzt noch, dass es heute schwierig sein dürfte, ein solches Exemplar aufzugabeln. Aber wenn mir das nächste Mal ein solches Viech über den Weg läuft und mich angreifen will, sage ich ihm, dass ich es durch den Fleischwolf drehen kann, um daraus Grillwürstchen zu machen. Oder ich drohe ihm die Produktion von Behausungen aus seinem Fell an. Dann wird mich der laufende Fleischberg bestimmt nicht mehr angreifen wollen. Im Gegenteil, es wird das Weite suchen wollen.



















Diesen Plüschkumpanen hier kann man im Internet bei Idealo kaufen. Der würde mein Regal sicherlich um einiges aufhübschen. Ein Glück, dass er im Gegensatz zu den damals lebendigen Mammuts ein ganzes Stück kleiner ist. Dann bleibt nur noch die Frage, wieso das so ist. Vielleicht hat man ein übergebliebenes Mammut bei normaler Temperatur gewaschen. Dann ist es nicht eingelaufen, weil es zu heiß gesäubert wurde, sondern weil diese Temperaturen schon gereicht haben, um es zu komprimieren, da es die eisigen Winde der Eiszeit gewöhnt war. Und weil es damals noch kein Colorwaschmittel gab, hat der kleine Racker etwas an Farbe verloren, die in ein helleres Braun wechselte.


















Ja, und diese Flasche Bier findet man auf der Homepage der Mammut-Brauerei. Dieses Genussmittel werde ich mir zu einem schönen Mammutschnitzel gönnen. Ach ne, ich wollte doch Grillwürstchen aus den Dickhäutern machen.

Montag, 21. Mai 2007

Potenzieller Millionär

Neulich bin ich beim Aufräumen auf ein schon etwas älteres Schreiben von der 5 Millionen-SKL-Show getroffen. Der Brief beginnt folgendermaßen:

Stellen Sie sich vor, Star-Moderator Günther Jauch lädt Sie als Kandidat zu seiner aufregenden Millionen-Show ins Fernsehen ein. Sie genießen die spannende Live-Atmosphäre im Studio. Und Sie gewinnen am Schluss sogar 5 Millionen Euro.

Kein Traum! Denn in einem speziellen Nominierungsverfahren der Staatlichen Lotterie-Einnahme Günther wurden Sie aktuell im Postleitraum 46 unter 165 Vorgeschlagenen als potenzieller Kandidat für die große SKL-Millionen-Show ausgewählt.

Außerdem war eine zusätzlich angefügte Einladungskarte mit einer wahrscheinlich tausendfach kopierten Unterschrift von Günther Jauch in dem Umschlag vorzufinden. Irgendwie macht der ganze Zinnober aus dem 08/15-Schreiben den Eindruck, als wenn die oben erwähnte Lotteriegesellschaft mir das Geld nachwerfen wollte. Vermutlich würden sie mich auch noch fragen, wieviel Geld ich denn brauche. Warum in dem Text die Sendung als spannend subsumiert wird, ist mir schleierhaft. Ich fande die 5-Millionen-SKL-Show noch nie so richtig interessant. Das Einzige, was mir daran gefiel, war das Wasserbecken, bei dem ich immer gehofft habe, dass einer der "Prominenten", die mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder etwas bekannter werden mussten, da die Comedyserie, bei der sie zuvor mitgespielt haben, zu Ende ging, hineinfällt, und für etwas Amüsement meinerseits sorgt. Leider konnte ich mich dieses hübschen Anblickes nie erfreuen. Komischerweise mussten die Kandidaten da nichts machen. Die "Prominenten" haben immer die Antworten gegeben. Aber es gibt eben auch Sendungen, deren Sinn sich mir nicht erschließen will.

Wenn RTL so davon besessen gewesen wäre, einen zwölfjährigen Jungen - der ich damals war - in ihre Sendung einzuladen, hätten sie doch sicher schon ein lukratives Sümmchen Geld vor meine Haustür gestellt. Die haben ja schließlich die Spendierhosen an, wie aus dem Schreiben zu entnehmen ist. Aber man darf halt nicht alles glauben, was so alles im Briefkasten liegt.

Sonntag, 20. Mai 2007

"Diese Rebellion...

...der Haushaltsgegenstände ist fatal". Ja, das singt nicht nur Farin Urlaub in seinem Soloalbum, sondern das schwirrt mir auch im Kopf herum. Gehen wir in die Küche und schmeißen die Spülmaschine an. Wenn wir dann zwei Stunden später vor dem Fernseher sitzen, ist sie fertig und brüllt wie ein kleines Kind los: "Piep, piep, piep, piep, piep." Aber das reicht dann nicht, Kollege Spülmaschine setzt noch mal einen drauf und piept kurz danach wieder munter weiter, bis wir uns vom Fernseher aufrappeln können.

Bleiben wir in der Küche, bewegen wir uns aber einmal eher in den Bereich, der vor dem Essen an der Reihe ist. Genau, gehen wir zum Toaster. Auch der kann genauso piepen wie sein Kumpel, die Spülmaschine. Nur will der dann, dass das Toast gewendet wird. Von all diesem Lärm werde ich ganz müde und hau mich dann wohl wirklich in die Dusche, wie Herr Urlaub es auch zu tun pflegt.

Donnerstag, 17. Mai 2007

Ausblick...


Muss man dazu noch etwas sagen?
Ich glaube nicht!

Dienstag, 15. Mai 2007

Nessie, du bist enttarnt

Was für Märchen gab es nicht schon alles um das sagenumwobene Seeungeheuer von Loch Ness namens Nessie. Manche sagen, es sei ein Tier, andere behaupten, es handle sich um eine Gruppe von Tieren, wiederum andere glauben, ein Plesiosaurus habe bis heute überlebt. Natürlich ist das geschätzte 20 Meter lange Monster nur ein Mysterium der Kryptozoologie, denn uns ist es gelungen, die Legende zu enttarnen. Laut National Geographic News handelt es sich bei Nessie um indische Elefanten, die bei einem Bad im schottischen See Loch Ness gesichtet wurden. Die Silhouetten des unten zu sehenden schwimmenden Dickhäuters und des vermutlichen Seeungeheuers ähneln einander sehr. Diese Ähnlichkeit kann selbst ein Blinder mit Krückstock nicht leugnen. Aber warum sollte ein indischer Elefant in einem See in Schottland baden gehen? Nun ist es so, dass in der Nähe des Sees gastierende Zirkusse ihren Elefanten erlauben, eine Runde plantschen zu gehen. Den Rest kann sich wohl jeder denken.












Ein indischer Elefant auf Tauchstation ähnelt Nessie.

Samstag, 12. Mai 2007

Hallo

Hallo alle miteinander,

heute ist aber auch wieder viel los hier. Erst kommt Sebastian als neues Mitglied in dieses Blog und nun darf ich auch noch dabei mitwirken. Das erstaunt mich sehr, zumal ich ja ein Laubfrosch bin und nicht allzu gut mit der Tastatur umgehen kann. Aber ich bin hier derjenige, der über die Launen des Petrus berichtet, obwohl ich auch anderes kann. Naja, langsam muss ich auch wieder ins Wetterstudio zurückgehen. Außerdem könnte meine Abstinenz bald von meinen Kollegen, den anderen Laubfröschen, bemerkt werden. Also, auf eine gute Zusammenarbeit.

Fridolin Frosch

Eine neue Wenigkeit

So, ich werde ab sofort auch dieses Blog vertreten.

Mein Blog war langweilig.

Dienstag, 8. Mai 2007

Die Geschichte des Padman

Der Weg der Comicfigur Padman verlief wie eine Achterbahn: Nach dem Start von oben befand sich die Blaunase nach einem bedrohlichen Tief wieder an der Spitze.

Die Idee Padman
1997, vor rund zehn Jahren, schlug dem Padman seine erste Stunde. Sein Schöpfer ENTE zeichnete bereits vor den Zeiten der Padworld den zu gleichen Teilen tollpatschigen wie schusseligen Maulwurf Peppl Plattfuß für das Konsolenmagazin Megafun, dem der Sinn aber nun nach Innovation stand und eine neue Comicserie ins Heft aufnehmen wollte. Daher kreierte ENTE eine Kreuzung aus Schlumpf und Elvis Presley, die er in dem Stil des Schlumpferfinders Peyo zeichnete, da dieser ihm schon geraume Zeit zusagte, jedoch sollte sie als böse Variante erscheinen. Es fehlte nur noch die Namensgebung. Da ließ sich ENTE Folgendes einfallen: er nahm die Wörter GamePAD und BatMAN, woraus der Name Padman hervorging.

Die Umsetzung Padman
Nach allen Vorbereitungen, etlichen zerknüllten Stücken Papier und stundenlanger nervenzerreißender, aber auch spaßiger Arbeit erschien ein Jahr später - also 1998 - der erste Comic, in dem der Actionheld Padman sein Unwesen trieb. Allerdings sah der kleine Kerl damals noch nicht so aus wie heute. Auf dem Kopf hatte er einst drei Haarsträhnen anstatt der zuweilen polierten Glatze, sowie ein X an der Stelle, an dem heute das berühmte Pad-Logo den Gürtel ziert, welches erst im späteren Verlauf der Entwicklung des Padman zustande kam. Überdies strahlte der Anzug in den schrillen Farben Rot, Grün und Gelb auf. Die Brille ähnelte eher einer normalen Sonnebrille. Das erste Werk von ENTE sorgte für positive Reaktionen von Seiten der Leser der Megafun.

Auszeit
Es war klar, dass diese Euphorie nicht auf Dauer anhalten konnte und die Ideen für neue Comics nicht vom Himmel fielen. So machte sich bei dem Padmanerfinder ENTE eine Blockade breit, die es ihm dann unmöglich machte, über einen längeren Zeitraum gesehen immer neue Geschichten des Comichelden ins Leben zu rufen. Nicht nur die Blockade, sondern auch die Überlastung machte ENTE zu schaffen: er zeichnete für acht Magazine gleichzeitig, von denen manche sogar wöchentlich erschienen. Die Folge davon war die Vernachlässigung mancher Comicreihen, zu denen auch die des Padman zählte. Zu dieser Zeit dachte sich der von manchen Leuten Vater des Padman genannte ENTE die Padmaps aus, die die Grundlage des späteren Spiels darstellten. Es folgte sozusagen eine Umstellung von 2D auf 3D.

Abschied von der Bühne
Von da an lief es immer schlechter für die Blaunase Padman. Eine schlechte Nachricht jagte die nächste. Erst stoppte die Comicserie aufgrund mangelnder Ideen, dann erschienen immer mehr Konsolenmagazine, die dem PSG-Magazin, in dem die Abenteuer des Padman zu lesen waren, konkurrierten, und somit die Auflagenzahl sinken ließen. Daraus resultierte schlechte Laune innerhalb der Redaktion. Wo die Redakteure Elvis Presley im Mini-Format weiterhin in ihrem Magazin sehen wollten, stimmte die Chefredaktion aus Kostengründen und aufgrund zu hoher Brutalität für eine Absetzung dessen. Daraufhin verschwand Padman mit der Ausgabe 12/01 aus dem PSG-Magazin, das kurze Zeit später selbst aufgelöst werden musste.

Padman in neuer Farbe
Die alte Idee mit dem blauen Frechdachs wollte nicht mehr richtig funktionieren; etwas Neues musste her. ENTE entschloss sich für eine Rundumerneuerung der Padworld, sodass sie genau seinen Vorstellungen entsprach, indem er neue Recken entwickelte. Alle Pads sahen auf ihre eigene Weise gleichermaßen originell wie innovativ aus, hatten nun aber keinerlei Hang mehr zur Realität, sondern waren vollkommen fiktiv gestaltet. Von nun an gab es Padman und seine Freunde aber nur noch auf dem Computer, genauer gesagt in dem neuen Spiel, das ENTE zu der Zeit mit einigen Kollegen ausarbeitete.

Ungewissheit
Nun erschien zu Beginn des Monats April dieses Jahres, knapp zehn Jahre nach der Entstehung des schlumpfähnlichen Wesens, die Standalone-Version des Computerspiels World of Padman, das zuvor nur als Modifikation zu Quake III Arena im Internet herumkursierte. Gleich zu Beginn durften sich die Entwickler einer großen Downloadzahl des fertigen Spiels nebst erster Artikel in bekannten Computerspielemagazinen erfreuen. Die Server waren reichlich mit Fans der Blaunasen gefüllt und auch als LAN-Spiel etablierte sich die Padworld unter Anhängern diser. Ob in naher Zukunft weitere Comics erscheinen, ist ungewiss, da sich ENTE nicht mehr viel damit beschäftigt, was nicht zuletzt an den Arbeiten an World of Padman liegt. Allerdings schließt er eine Fortsetzung nicht ganz aus; der Anreiz, weiterzumachen, sei da.

Kapitulation

Auch historisch soll dieses Blog etwas hermachen. Heute ist der 8. Mai des Jahres 2007. Vor genau 62 Jahren trat die am Vortag durchgenommene Unterzeichung zur bedingungslosen Kapitulation von Seiten Deutschlands in Kraft, womit der 2. Weltkrieg endete. Am 2. September 1945 schloss sich Japan dem Handeln Deutschlands an und kapitulierte ebenfalls, nachdem zwei Atombomben auf die japanischen Städte Hiroshima und Nagasaki abgeworfen worden waren. Im 2. Weltkrieg starben 27 Millionen Soldaten sowie 25 Millionen Zivilisten. Später begann in Deutschland der Ost-West-Konflikt, wodurch es geteilt und erst am 9. November 1990 wiedervereint wurde.

Sonntag, 6. Mai 2007

Sport und Langeweile

Gestern wurde ich wieder von chronischer Langeweile heimgesucht. Nach dem doch so spannenden 32. Bundesligaspieltag, an dem die Rettung von Borussia Dortmund klargemacht wurde, begann der übliche Trott. Neben dem üblichen Käse auf 9Live, dem Unsinn im DSF und dem Schwachsinnsprogramm für kognitiv suboptimierte Menschen auf RTL II lief nach der grob geschächtzten 25. Wiederholung des wichtigen Qualifikationsspiels Elfenbeinküste gegen den Kongo zur Weltmeisterschaft 1990 auf Eurosport auf demselben Sender das hochspannende Spiel Snooker. Ich verstehe bis heute nicht den Unterschied zwischen Letzerem und Billard. Wenigstens wurde nicht Darts oder Pokern übertragen; das ist ja schon einmal was. Aber ich werde mir nicht darüber einig, was langweiliger ist: Snooker oder Curling. Das ist eigentlich egal, denn zu beiden Sportarten kann man gleich gut in die Arme des Morpheus fallen. Also schaltet man um und schaut Harald Schmidt, da weiß man, was man hat: eine vernünftige Sendung.

Dienstag, 1. Mai 2007

Das Tier des Monats Mai

Das weibliche Individuum bringt sechs Kilogramm auf die Waage sowie eine Schwanzlänge von 24 Zentimetern, das männliche hingegen wiegt acht Kilogramm nebst 26 Zentimetern Schwanzlänge. Was könnte das sein? Ein Erdmännchen? Zu leicht. Ein Krokodil? Zu schwer. Es ist das von mir zum "Tier des Monats Mai" gekürte Wesen, das sich Beutelteufel nennt, was sich erst mal komisch anhört, aber mit dem lateinischen Namen gleich wieder wie alle anderen Tiere auch klingt, und zwar Sacrophilus harrisii. Die scheinbare Kreuzung aus Marder und Wiesel gehört zur Familie der Raubbeutler (Dasyuridae) und ist der größte Vertreter dieser. Zwar stehen die kleinen Racker seit 1941 unter Schutz, sind aber von einer Gesichtskrebserkrankung bedroht, die auch als DFTD bekannt ist. Das ist das Kürzel für Devil Facial Tumour Disease. Zu finden ist der nachtaktive Beutelteufel auf Tasmanien, einer kleinen Insel, die südöstlich von Australien liegt. Seine robusten Zähne, die fürs Zerbrechen von Knochen geschaffen wurden, haut er in Wallabys, Wombats, Schafe, Vögel, Insekten und Reptilien, bevorzugt, wenn diese im Sterben liegen oder als Aas mundgerecht serviert werden. Er kann sich eines ausgeprägten Gehörs und eines sehr guten Geruchssinnes erfreuen, sieht jedoch nur schlecht. Die Fellfarbe variiert zwischen den Farben Schwarz und Dunkelbraun.



















Spitze Ohren, scharfe Zähne, schwarzes Fell: Der Beutelteufel.



















Die Insel Tasmanien liegt südöstlich von Australien.