Kuriositätenkabinett

Neuigkeiten aus der Welt der Kuriositäten

Samstag, 31. März 2007

Die Ungeduldigen

Wer kennt das nicht? Man geht in die Stadt und sucht sich in irgendeinem Geschäft ein Produkt aus. Sei es ein Buch in einer Buchhandlung. Man geht anschließend zur Kasse, will nur noch eben sein Buch bezahlen und stellt sich an. Zack! Nun hat es einen. Da stehen dann wieder Dutzende Leute, die herumnörgeln, sie haben mal wieder die falsche Kasse gewählt:"Hätte ich mich mal woanders angestellt. Ich treffe immer die falsche Schlange. Ach und jetzt will der auch noch seine Bücher als Geschenke verpackt haben. Wir essen Weihnachten pünktlich.". Was soll denn das? Die meisten sind ja sogar noch selbst schuld daran, dass sie sich falsch angestellt haben. Viele gehen einfach irgendwohin, ohne zu gucken, nur daran denkend, möglichst schnell nach Hause zu kommen. Ich schaue mir alle Kassen genau an, stelle mich etwa hinten links hin und bin nach einer Minute wieder weg - nur gut, so muss ich das Genörgel der Leute nicht so lange mit anhören.

Donnerstag, 22. März 2007

150 Prozent

Ich habe mich mal hingesetzt, um mir in Ruhe ein Eis zu gönnen. Ja, richtig, eins von Magnum mit richtig dicker Schokolade. Plötzlich kommt mir in den Sinn, zu überlegen, was da so alles drin ist. Klar, Sahne, Zucker und Schokolade eben. Bestimmt sind davon 70% Schokolade und mindestens 30% Sahne. Mit Sicherheit kann man dann auch noch 50% Zucker einkalkulieren. Ach ne, dann kommen wir ja schon 150%, aber was soll es, dann nehmen wir eben ein größeres Eis. Erschreckend daran ist, dass es manche Leute gibt, die tatsächlich glauben, das so lösen zu können. Aber vielleicht sollte man dann einfach auf die Verpackung schauen, wie die Verteilung wirklich aussieht, aber ach, wenn sie doch nicht lesen können...

Samstag, 17. März 2007

Verbrecher Gates

In den letzten Monaten dauert die leidige Killerspieldebatte an und versetzt sowohl die Bevölkerung als auch die Politiker in Empörung. Man müsse mehr auf den Vertrieb der Spiele achten, es dürften keine sogenannten Killerspiele mehr verkauft werden und auf die Veröffentlichung dieser Spiele im Internet solle besonders aufgepasst werden. Aber wer unterstützt genau diese Metzelorgien noch? Genau, Bill Gates. Genauer: Seine Windows-Versionen, und zwar mit serienmäßig eingebautem Training für angehende Bombenattentäter. Ein Beweis dafür sollte dieser Screenshot sein.

Freitag, 16. März 2007

Wie Toy-Story, nur anders

Hach, ich wollte ja schon immer einmal wissen, wie das Innenleben der Küchenschränke so aussieht oder was sich so in den Tunnelsystemen unter dem Wohnzimmer tümmelt. Aber was macht man da, wenn man dazu viel zu groß ist? Genau, man spielt World of Padman. Das ist eine Mod zu dem indizierten Spiel Quake III Arena, weshalb auch noch nicht in diversen Computerspielemagazinen darüber berichtet werden durfte. Aber bald kommt es ja endlich als Standalone-Version auf den Markt.















World of Padman
ist ein reiner Multiplayer-Shooter, der es aber durch ziemlich variierbare Bots möglich macht, alleine auf einer Multiplayerkarte herumzuballern. Ballern ist das Stichwort. Man wemmst sich nicht mit Maschinenpistolen die Omme weg, sondern benutzt stattdessen kunterbunte Handfeuerwaffen, die Wasserpistolen ähneln. Die Auswahl ist ziemlich groß und reicht von Farbpistolen über Wasserknarren bis hin zum Abklatsch eines Flammenwerfers. Die Karten erinnern an die aus Counter Strike bekannten Rats-Maps. Man ballert sich etwa durch die Küche oder färbt seine Gegner in Form von ansprechend hübschen Charakteren im Badezimmer ein. Eigentlich ist die ganze Palette an Orten im und ums Haus herum dabei. Die wählbaren Charaktere besitzen zwar keine unterschiedlichen Skills, sehen aber liebevoll animiert aus und sind von der fetten Fliege über das Monster bis hin zum frechen blauen Padman sehr unterschiedlich.















Die Spielmodi sind teils ziemlich innovativ. Beispielsweise gibt es die WoP-spezifische Spielvariante "Spray your colour", wobei es darum geht, den Gegner zur Strecke zu bringen, seine daraufhin erbeutete Farbpatrone zu schnappen und diese dann im sogenannten Sprayroom als ein frei wählbares Logo auf eine Wand zu schmieren. Klassische Modi wie etwa "Deathmatch" oder "Tournament" sind selbstredend mit an Bord. Zusätzlich kann man meistens auch noch wählen, ob man im Team spielt oder doch lieber jeden Spieler als Gegner hat. Wer mehr wissen will, möge reinbrüllen oder die Homepage des Spiels besuchen, die hier zu finden ist.

Dienstag, 13. März 2007

Sonnenschein ist doll

Herrlich, die Sonne scheint wie schon seit langem nicht mehr, die Blumen sprießen aus dem noch bis vor kurzem tiefgefrorenen Boden, die Vögel erwachen und der Frühling legt los. Ein Grund zur Freude. Ach ja, und der neue Trainer von Borussia Dortmund steht seit gestern Abend fest: Thomas Doll. Was ist jetzt doller? Ist es jetzt doll, dass Doll da ist oder ist es doll, dass die dolle Sonne scheint? Ich find beides toll und warte ab, inwieweit der Herr Doll seinem Namen gerecht werden kann.

Montag, 12. März 2007

Das Handtuch

Ein Handtuch kann man benutzen, um sich nach dem Duschen oder nach dem Baden abzutrocknen - oder man kann es werfen, so wie Jürgen Röber es gestern getan hat. Für alle, die sich nicht für Fußball interessieren: Jürgen Röber war bis gestern der Trainer von Borussia Dortmund. Kaum ist er seit Anfang Januar dieses Jahres in seinem Amt, schon ist er auch schon wieder weg. Er behauptete, manche Spieler hätten den Ernst der Lage immer noch nicht begriffen. Hach, wie Recht dieser Mann doch damit hat. Da verliert man am Samstag in Bochum mit 2:0 und gönnt es sich gleich einmal als Spieler, am Sonntag bester Laune im Casino Hohensyburg in Dortmund sein äußerst leicht verdientes Geld zu verbraten. Irgendwie komisch. Zumindest kann mir so niemand ankommen und behaupten, die Spieler hätten doch sehr wohl den Ernst der Lage begriffen.

Nun wird gerätselt, wer der neue Trainer wird. Felix Magath hat nach neuestem Stand bereits heute Abend auf den nun nicht mehr sehr begehrten Posten verzichtet. Thomas von Heesen kam dem gleich. Und Udo Lattek (Pilsken Udo), Sie wissen schon, den von Doppelpass, will man wohl auch eher nicht. Aber wer soll es denn dann nur machen? Naja, abwarten und Tee trinken, dann werden wir schon sehen, wer den Feuerwehrmann beim BVB spielt.

Samstag, 10. März 2007

Zum Abschied leise "Servus"

Was für ein Samstagnachmittag. Ich höre mal wieder Liga-Live auf WDR 2 und hoffe ohne Ende darauf, dass Borussia Dortmund die Misere endlich brechen kann und in Bochum drei Punkte einfährt.

Es geht schon mal bescheiden los: Gelsenkirchen trifft direkt zu Beginn zum 1:0 in Hannover. Mist. Aber wie befreiend, dass sie gleich darauf von den Hannoveranern einen eingeschenkt bekommen. Okay, 1:1 im Spiel Hannover gegen Gelsenkirchen, was übrigens auch der Endstand ist, klingt schon mal nicht schlecht. Aber ach, wir reden doch vom Spiel VFL Bochum gegen Borussia Dortmund. Und da lassen sich die schwarz-gelben Jungs gleich nach der Pause, in der 48. Minuten das 1:0 reinknickern. Die Hoffnungen schwinden rapide. Bis zur 83. Minute. Was? Ab da nicht mehr? Nein, denn da waren sie dann endgültig verschwunden. Bochum erhöht zum 2:0-Endstand.

Wenn man jetzt einen Blick auf den Spielplan wirft, läuft es einem als BVB-Fan eiskalt den Rücken runter. Die Meisterschaftskandidaten Gelsenkirchen und Bremen werden noch nach Dortmund kommen. Der Fünfte, Nürnberg, muss auch noch die Reise ins Westfalenstadion antreten. Auswärts geht es gegen Aachen und Berlin. Natürlich sind das jetzt nur die Spiele, bei denen man fast todsicher auf eine Niederlage des BVB bei Bet-and-Win setzen kann, ohne sein Geld in Gefahr zu bringen. Wenn in Dortmund jetzt nicht noch alles geändert wird, ist für den BVB Feierabend in der ersten Liga.

Mittwoch, 7. März 2007

Vorfreude

Ach herrlich ist es doch, wenn man sich wie ein kleines Kind auf etwas freuen kann, nicht wahr? Ich habe ja schon eine Weile das Action-Rollenspiel Titan Quest gespielt und nun ist es soweit, das Addon Immortal Throne erscheint am Freitag, den neunten März im Jahre des Herrn 2007, etwa eineinhalb Jahren nach dem Release des Hauptprogramms. Was rede ich eigentlich so geschwollen? Hach, ich weiß nur noch nicht recht, ob ich es mir sofort am Tag des Release kaufen soll. Einen Charakter, der den Herausforderungen von Immortal Throne gewachsen ist, besitze ich mit Sicherheit. Aber ich muss mal schauen, dann werde ich es schon sehen. Auf jeden Fall freue ich mich auf dieses schon im Vorfeld sehr gelobte Addon und liefere gleich einmal als eine Art Schleichwerbung das Verpackungsbild davon.




















So sieht das gute Stück aus. Aber bald wird es sowieso schön auf meinem Schreibtisch liegen und danach mein Regal zieren. In Kürze werde ich dann meine ersten Eindrücke von der Reise in den Hades liefern.

Dienstag, 6. März 2007

Abhärtung

Da setze ich mich am gestrigen Abend gemütlich vor den Fernseher und schalte diesen ein. Was läuft dort auf RTL? Na klar Wer wird Millionär. Und da ist es dann. Nein, keine abscheuliche Gestalt als Gast. Ich schaute ja schließlich nicht Zwei bei Kallwass oder Britt, der Talk, um das Grauen beim Namen zu nennen. Im Gegenteil. Ein mir recht intelligent wirkender Mann mittleren Alters löste mit etwas mehr als fünf Sekunden die Auswahlfrage am schnellsten und landete somit auf dem Stuhl bei Herrn Jauch.

Nicht ganz so war es. Er landete eher fast auf seiner Nase, denn er trug nicht winterfeste Schuhe, wie man es in dieser Jahreszeit eigentlich vermuten würde, sondern Birkenstock-Schlappen. Ja Sie haben schon richtig gehört. Der Mann trug Birkenstock-Schlappen, die eher im Haus angezogen werden. Er trug sie aber wegen der Abhärtung. Mit Erfolg, wie sich herausstellte: Der Mann war noch nie erkältet. Außerdem ist er bis zur 500 Euro-Frage ohne Joker gekommen und hat diese auch noch korrekt beantworten können. Das ist ja heutzutage nicht selbstverständlich.

Ach ja, ehe ich es vergesse. Jener ledige Herr aus der Stadt, dessen Name mir leider schon wieder entfallen ist, ist selbstständiger Krankenpfleger. Wenn ein Zusammenhang besteht, möge man ihn bitte als Kommentar hinterlassen.

Montag, 5. März 2007

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