Schnee macht den Frosch
Was mich persönlich überaus erfreut, ist meine Beförderung zum Wetterfrosch vom Dienst, die ich mir durch den ersten Schnee dieses Winters redlich verdient habe. Heute gab es nämlich hier in Nordrhein-Westfalen den ersten Schnee. Das Klima scheint wieder in Ordnung zu sein, nachdem es im letzten Winter nicht einmal Nachtfrost gab, und alle schon die ersten Anzeichen der Klimaerwärmung gespürt haben wollten. Zwar liegt noch nicht der große Schnee auf den Straßen, aber immerhin hat man die ersten Flocken zu Gesicht bekommen. Dazu hat es sogar richtig geschneit, langsam und beschaulich. Kein Wasserschnee. Mit der klirrenden Kälte ist natürlich viel Heizen verbunden, vielleicht ein Wermutstropfen der möglichen weißen Weihnacht, und zwar in Form einer exorbitanten Nachzahlungssumme für die Heizkosten, die im nächsten Jahr ins Haus geflattert kommt. Außerdem bietet sich das Ganze doch bestens an, um mir, Fridolin Frosch, wieder Arbeit zu beschaffen. Nicht nur darüber schreiben kann ich jetzt, sondern auch Schnee schaufeln. Es darf ja schließlich niemand zu Schaden kommen. Aber was schreibe ich hier um den heißen Brei...ahem...den kalten Brei herum. Als Frosch muss ich doch den Winter in irgendeiner warmen Erdhöhle oder in einem bequemen Laubhaufen verbringen...
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