Ja, was glauben Sie denn?
An was glaubten eigentlich die antiken Griechen? Und wem huldigten die Inder der damaligen Zeit? Wer ist überhaupt Eusi Erbstösser? Diese und andere Fragen behandelt Jürgen Becker in seinem neuesten Programm Ja, was glauben Sie denn?. Wie der Name schon annäherungsweise verrät, geht es dabei um die verschiedenen Religionen der Welt. Dabei verknüpft der Kölner Kabarettist rheinischen Humor mit geschichtlichen Fakten und präsentiert es anschaulich. Er erklärt etwa den Schöpfungsmythos der Griechen, der besagt, dass damals kugelförmige Wesen die Welt bevölkert haben, die vier Arme sowie vier Beine besaßen nebst zwei Gesichtern. Weil Zeus dann deren Energie als zuviel empfand, teilte er sie in zwei Teile und zog die Haut über die Schnittstelle. Damit schlug er zwei Fliegen mit einer Klappe: Zeus hatte mehr Diener und die Wesen nicht mehr so viel Energie. Gleichzeitig ging daraus der Mensch hervor.Die Inder glauben, dass der Gott Wischnu, eine Schildkröte, in einem Kuhmilchsee lebte. Eines Tages kam die Urschlange Anate vom Grund des Sees nach oben und wickelte sich um Wischnu. Nun kommen die Götter und Dämonen ins Spiel. Erstere ziehen am Kopf der Schlange, Letztere am Schwanz. Bei diesem Rotieren der Schildkröte wird die Kuhmilch durch die Zentrifugalkraft zu Butter geschlagen, aus welcher der Weltberg entstand. Daher sind Kühe in Indien heutzutage immer noch heilige Tiere. Die Schöpfungsmythen der Griechen und Inder kennen Sie jetzt, wer Eusi Erbstösser ist, wurde jedoch noch nicht geklärt. Das werden Sie auch erst auf der CD oder bei einer der zahlreichen abendlichen Vorstellungen von Jürgen Becker erfahren. Ich weiß nicht, was Sie glauben, ich aber glaube, dass dieses Programm mehr als lohnenswert ist.
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